Daniel Leistner - Künstlerischer Leiter

Die großen Klassiker volksnah - verständlich, unterhaltsam, energiegeladen, packend und immer ganz, ganz nah am Publikum - das ist das Konzept von Regisseur Daniel Leistner. Und dass dieses Konzept funktioniert und große, anspruchsvolle Inszenierungen entstehen können, garantiert Leistner, der schon seit 1984 im Landkreis und für den Landkreis Kronach Theater macht, seit vielen Jahren.

Leistner hat neben der Leitung der Werkbühne auch noch die Intendanz der Shakespeare-Spiele Ludwigsstadt. Von 1995 bis 2015 war er Intendant der Faust-Festspiele Kronach. 2016 ist er dann mit den Faust-Festspielen nach Pegnitz gewechselt. Und als Intendant in Pegnitz verfolgt er sein Konzept der volksnahen und verständlichen Theaterklassiker mit großem Erfolg weiter.

So schrieb zum Beispiel die „Süddeutsche Zeitung“ über Leistners Faust-Festspiele Pegnitz:

„Die Faust-Festspiele in Kronach waren eine Institution. Den Gipfel deutscher Theaterliteratur in komprimierter Form auf eine Freilichtbühne zu bringen, war reizvoll. Nun ist die Idee von der Nordspitze Oberfrankens an die Südspitze gewandert, nach Pegnitz. Das Publikum reagierte mit Ovationen.“

Und der Bayerische Rundfunk attestierte dem Intendanten:

„Leistner agiert in großen Dimensionen. Die Faust-Festspiele sind ein Geschenk für Pegnitz.“

Bei den Faust-Festspielen läuft Leistners „Faust I“-Inszenierung nun seit 1995. Ununterbrochen. Jedes Jahr. Erst in Kronach, jetzt in Pegnitz. Und das mit gleichbleibendem Erfolg. So schrieb der Nürnberger Kritiker der „Nordbayerischen Nachrichten“ über Leistners „Faust“:

„Goethes 'Faust' in 90 Minuten? Geht nicht? Doch, das geht. Wenn man das ausufernde Opus mit so viel Fingerspitzengefühl und Herzblut eindampft, wie es Festspiel-Intendant Daniel Leistner bei seiner auffallend ambitionierten Pegnitzer Fassung getan hat. Leistner gab eine nachgerade beeindruckende Visitenkarte seines Theaterschaffens ab.“

Und die „Wiener Zeitung“ urteilte über Leistners Theater:

„Leistners Inszenierungen bedienen sich aller nur gängigen Theatermittel. Dabei gleiten sie nie ins Banale ab, bleiben immer komisch oder poetisch, humorvoll oder tragisch. Alles ist Theater im besten Sinne des Wortes.“